Mein marinierter Spargelsalat im Ganzen!

​Wer beim Wort „Spargelsalat“ an lieblos klein geschnippelte Stücke in Mayo-Pampe denkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Bei mir kommt der Spargel in seiner vollen Pracht auf den Teller – kein klein geschnittener Kram, sondern echte Stangen mit Charakter!

​Und wie immer beim JPL-Hobbykoch: Gramm-Angaben und Millimeter-Gedöns gibt es hier nicht. Gekocht wird nach Gefühl und Geschmack. Schnappt euch die Zutaten und legt los!

So wird’s gemacht:

  1. Das Fundament: Den weißen Spargel ordentlich schälen. Dann ganz klassisch in leicht gesalzenem Wasser kochen (wer mag, wirft noch einen Teelöffel Zucker mit rein). Aber Achtung: Lasst den Spargel noch knackig! Wir wollen keinen Matsch.
  2. Der Schock: Den fertigen, knackigen Spargel sofort in eiskaltem Wasser – am besten mit ein paar Eiswürfeln – abschrecken. Das stoppt den Garprozess und sorgt für den perfekten Biss.
  3. Das Wellness-Bad: Jetzt mischt ihr euch eine feine Soße (Sud) aus dem abgekühlten Spargelwasser, Essig, Zucker (oder Agavendicksaft für die Schicken unter euch), Salz, Pfeffer und dem Saft einer frischen Zitrone. Noch ein paar Zweige Petersilie dazu, und in dieser Mischung dürfen die Spargelstangen in voller Länge baden.
  4. Die Geduldsprobe: Deckel drauf und ab in den Kühlschrank. Da bleibt der Spargel für mindestens eine Nacht, um sich so richtig mit Geschmack vollzusaugen.
  5. Das fette Finale: Am nächsten Tag holt ihr die Marinade-Meisterwerke raus. Angerichtet wird das Ganze mit einer leckeren Vinaigrette eurer Wahl als Topping. Zum Schluss verpassen wir dem Salat noch den finalen Schliff mit frisch gehacktem Ei und jeder Menge frischer Petersilie.

Tipp für das Auge (wie auf meinen Bildern zu sehen): Ein paar frische Erdbeeren aus dem Garten und knackiger Rucola im Bett machen den Salat zum absoluten Sommer-Highlight!

​Frisch, säuerlich-erfrischend und der absolute Star bei jedem Grillabend. Nachmachen auf eigene Gefahr – Suchtpotenzial ist garantiert!

Euer JPL-Hobbykoch „Ganz lassen, durchziehen lassen, genießen!“

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